Samstag, 21. Juli 2007

Kai sein Blog

In der letzten Ausgabe der Zeitschrift "IQ style" wurde dem geneigten Leser erläutert, was er benötige, um zur digitalen Boheme zu gehören. Dass es diese Bevölkerungsgruppe überhaupt gibt, verwunderte mich ebenso wie die Tatsache, dass ich dieser wohl nicht angehöre. Zum ersten ist zu sagen, dass man als Pädagoge doch eher auf die Computerwelt und die mit ihr verbundene Verrohung der Jugend und deren Verdummung zu schimpfen habe. Zum zweiten: Ich besitze weder einen weißen Mac, habe noch nie an einer LAN-Party Beteiligung gefunden, passe nicht in das Altersfenster und auch mein "Ipod" ist von Samsung und nur halb so teuer. Trotzdem will man nicht hinten anstehen. So muss ein Blog her. Warum eigentlich? Noch vor kurzem hielt ich diese Internettagebücher für die pure Onanie exhibitionistischer Narzissten. Doch das hat sich mittlerweile geändert. Erstens: Wo kann man sonst mit solchen Formulierungen prahlen. Zweitens: Es stellt eine wunderbare Möglichkeit dar, mit den Lieben, den Fernen und der Allerliebsten zu kommunizieren. Drittens: Allein die Titelsuche stellt eine willkommene Alternative zum normalen Fernsehabend dar. Welche ungeahnten Möglichkeiten bietet die Bezeichnung BLOG für den Sprachspieler? Den Assoziationsfanatiker? Den Kalauerkenner? Das ist mein BLOG. Karierter BLOG. BLOGsberg. BLOGschokolade. BLOGbuster. BLOGbuch. BLOGwart. BLOGsatz. BLOGflöte. BLOGunterricht. BLOGschrift. MargarineBLOG. BLOGhütte...
Und meiner ist Kaiseinblog.

1 Kommentar:

Silke hat gesagt…

Ist es eigentlich schlimm, dass ich geistigen Diebstahl betrieben habe und meinen Blog nach deinem Vorbild benannt habe? Nimm es als Lob. Finde den Namen genial!