Mittwoch, 29. August 2007

An diesen Tagen im August

Früh ist es fast noch dunkel. Wenn der Wecker klingelt um halb sieben. Und ich taumle durch die Vorbereitungswoche, die immer nicht so richtig Arbeit, aber trotzdem Stress bedeutet. An alles ist auf einmal zu denken. Abends um acht dämmert es schon. Im Sommer kann ich mir gar nicht vorstellen, dass mich von Oktober bis Februar die Opelscheinwerfer nach Oz-Town leiten. Mein Zahnarzt macht mir nur begrenzt Hoffnung für meinen Backenzahn. Die Bäume welken draußen vor sich hin. Er will die Wurzel versuchsweise behandeln. Die letzten Kopien des Vorjahres verbrauchte ich heute. Für das kommende Schuljahr. Und fabrizierte einen Papierstau am Gerät. Die Liebste kauft Medikamente für das Ende der Welt. Sie lagert schon alles in ihren Koffer, der zu klein für mich ist. Zum Schüleraustausch nach Rhodos werde ich im Oktober nicht mitfahren. Ich bin in Korea.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Man kann den Herbst auch herbeischreiben. Schlage deshalb zwecks Vertreibung nebliger Gedanken für morgen Abend einen Neustart-Neustadt-Treff vor.
"Grindhouse" startet übrigens erst am 4. Oktober in den deutschen Kinos. Da ist dann wirklich Herbst und du bist nicht in Rhodos!