Das Schulhalbjahr neigt sich dem Ende zu und die Reise nach Kasachstan rückt näher. Die Vorbereitungen laufen. Vorgestern habe ich in den Fachfilm reingeschaut, "BORAT" aber weder lustig noch glaubwürdig empfunden. Heute kaufte ich Pfefferspray in unserem hiesigen Militäry-Bedarfs-Store. Das Geschäft nennt sich familienkompatibel "Frei Zeit" und betreten habe ich den Laden mit dem selben Gefühl wie meine erste Beate Uhse-Filiale anno 1989 in Westberlin. Neben Schmuckwaffen führt der Inhaber fein gearbeitete Springmesser, Co2-Pistolen unterschiedlichen Kalibers, Bundeswehrjacken für den Hobby-GI und Palästinensertücher, die bekanntlich ja nicht mehr nur von der Antifa getragen werden. Erstaunt war ich dann aber doch, dass mir der Geschäftsmann das erwünschte Spray ohne große Fragen und ohne "In-die Russei-fährt-man-nur-mit-der-MPI- Blick" über den Ladentisch reichte. Ich lese: "Zur Selbstverteidigung gegen bösartige Tiere." Ich frage mich: Ist das ein werbe- und verkaufsbegründetes Understatment? Ist das pure Ironie? Oder habe ich schlichtweg das falsche Produkt erworben? Ich beruhige mich: Wenigstens FCKW-frei und Grüner Punkt auf der Verpackung!
Mittwoch, 30. Januar 2008
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1 Kommentar:
Verdammt, Liebes, jetzt haben wir Dich nicht gegen Tollwut impfen lassen! Ich habe hier sogar schon ein paar Hunderudel gesehen. Denk immer daran: Nach dem Fleischeinkauf auf dem Weg nach Hause immer ein paar Leckerlie in der Jackentasche haben. Und dann weieieieieieieit wegschleudern. Willkommen in KAZ.
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