"In fünf Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm," sang Udo Lindenberg vor einigen Jahren. Stimmt nicht, sie kamen bloß bis nach Oschatz. Und richtige Russen waren es auch nicht. Dafür hatten die "Genossen" viel zu viel Spaß mit ihrem selbst gesägten T 34. Neben uns sang derweil die Pioniergruppe vom "Kleinen Trompeter". Wir hatten im lebenden Umzug einen weniger verfänglichen historischen Abschnitt abzudecken: mittelalterliche Gerichtsbarkeit, mit "abber Hand" und Kerkerszene.
Was sonst noch passierte? Gestern Abend sahen, träumten und blinzelten wir das Spiel. Frank, die Liebste und ich verfolgten die Ballwechsel aus ganz unterschiedlicher Perspektive auf dem Sofa. Bei Käse, Bier und Met-Brötchen. Und wir lernten, dass Fußball wirklich große Kultur ist. Dank der "Sächsischen Zeitung".
2 Kommentare:
Andreas:
Zum Glück, die Italiener sind raus!!!
Bei nem Spiel Holland - Russland kann man nicht einschlafen! Nicht mal blinzeln.
Also wo Andreas recht hat, hat er recht.
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