Mittwoch, 23. Juli 2008

Ferien auf Balkonien

Drei Tage Urlaub bei den Eltern.
Das heißt:

Sich umsorgen lassen. Wie früher. Die "Surprise" blieb unaufgeblasen im Auto. Des Regens wegen.

Lesen. Endlich habe ich "Schilf" geschafft und "Die Bücherdiebin" nicht mehr aus der Hand gelegt.

Im Schlafsack auf dem Balkon übernachten. Das ist der Abenteuerfaktor.

Bummeln in der Stadt meiner Kindheit. Johanna hört sich dieselben Geschichten immer wieder geduldig an. Neu war, dass wir ein Geschäft fanden, in dem neben Ampelmännchen-Artikel auch "Simson"-Ersatzteile gehandelt wurden, für die wir früher das Vaterland verraten hätten. Glänzende Kickstarter, chromene Stoßdämpfer, Fußrastengummis! Ein Mopedparadies.


Den Hund meiner Eltern streicheln. Mittlerweile besitzt er die Besonneheit des erwachsenen Hundes und springt nicht mehr ganz so hoch zur Begrüßung. Nur der Willi leidet manchmal. Den gab es zum Geburtstag. Den habe er gern. Ich weiß nicht genau, aber äußert sich Zuneigung, wenn man dem Willi ins Ohr beißt und ihn dann ihn der Manier eines großen Weißhaies hin und her fleischt?



Willi, kopfstehend

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