Nach einem Tonausfall in allen Sendegebieten warnte gestern in "Kulturzeit" ein Experte vor den Folgen einer sich ausweitenden digitalen Entblößung im Netz. Wer von sich dauernd erzählt, Bilder des letzten Familienfestes auf seiner Homepage präsentiert, sich in Portals den außergewöhnlichsten Gruppen zu-outet, müsse sich nicht wundern, wenn seine Daten andersweilig "genutzt" werden. Da kann einem die Lust am Bloggen ja vergehen! Gleichsam finde ich in meinem Email-Postkasten neben Offerten für besonders billige Viagra-Imitate, spick-mich-Korrespondenz und anderen SPAM-Müll (Ist das jetzt eigentlich doppelt gemoppelt?) aller Monate Vereinssitzungs-Protokolle und Spielplanübersichten eines seriösen westdeutschen Tischtennis-Vereins. Ich habe denen schon ein paar Mal geantwortet, dass ich mich als Sportsfreund zwar bedanke, jedoch von Volleyball abgesehen mit diversen Ballsportarten auf Kriegsfuß stehe. Doch wer einmal im Adressregister ist, der bleibt drinnen.
Geneigte Leser und liebe Informations-Missbraucher, bitte geht sorgsam mit den Daten um.
4 Kommentare:
Du mußt denen schreiben: "Ich bin nicht Schnabel." Schmunzelt auch der Frank über diesen Literatenkalauer? ;)
Und wie der schmunzelt! Dass das aus den "Physikern" ist, weiß ich sogar mi meiner literarischen Halbbildung!
Lieber Frank, frage lieber den anderen Teil deiner Halbbildung. Und der flüstert dir vielleicht zu: "Stiller" von Max Frisch. Macht aber nichts, ist auch ein Schweizer.
Also Kai, du bist bitte nicht darauf reingefallen!
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