Dienstag, 23. September 2008

Monatsbeschwerden

In drei Monaten kommt der Weihnachtsmann. In einem Monat das Umzugsauto. Während ich über die Furcht vor ersterem seit einigen Jahrzehnten hinweg bin (dabei will ich bemerken, dass es keineswegs die Angst vor dem Mann in Rot gewesen ist, sondern eher die Abneigung gegen das mir eigentlich Vertraute in seiner dieses Vertrauen brechende Verkostümierung), verschafft mir zweitgenanntes anscheinend tiefenpsychologische Probleme. Ich wache gegen drei auf und denke an zu packende Kartons. Ich wälze mich um vier und frage mich, ob wir uns mit den neuen Nachbarn verstehen werden. Und um sieben bin ich unausgeschlafen und zähle die Tage, die wir noch in DL verbringen. Die Liebste arbeitet für zwei. Und legt mir heute einen genauen Plan vor. In Exel zementierte Logistik. Ich bin ruhiger. Und denke an in zwei Monaten. Wenn wir zufrieden in der neuen Wohnung sitzen und unsere Hände haltend Sonntagskakao schlürfen.

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