Schon am frühen Vormittag des 26. Februar füllte sich der Platz um den Goldenen Reiter unserer Landeshauptstadt mit allerlei buntem Volk. "Nur zu", schien der da oben im Glanze seine Landeskinder zu ermuntern. "Holt euch, was euch zusteht!"
An farbigen Elementen zum Winken und anderen Streik-Devotionalien hatten die Vereine nicht gespart. So mischte sich hoffnungsvolles GEW-Blau, mit modisch besonders die weiblichen Demonstrantinnen ansprechendem Schwarz-Magenta des DBB. Doch auch das sachsentreue Weiß-Grün des SLV, der weiß-blaue Block, der die Vertretung der Steuerangestellten auszeichnete, und vielerlei andere Farben zeigten brüderliche Geschlossenheit. Und so zogen denn dann Frauen und Männer, aus allen Teilen des Landes angereist, vor das Gebäude, hinter dessen trutzigen Mauern sich die Büttel der Macht zurückgezogen hatten, vermeintlich sich in Sicherheit wähnend. Doch Bus für Bus traf ein, von den Mikrofonen auf der Bühne und den Lautsprechern in luftiger Höhe flammend angekündigt. Die Rufe und Reden, die Pfiffe und Trommeln müssen wohl an den Fundamenten des elbsächsischen Sandsteins gerüttelt haben, anders ist es nicht vorstellbar, denn die, die das Geld verwalten, waren nur ab und zu als Schlips tragende Schemen hinter dem Doppelglas des gewaltigen Baus zu erahnen.
Als ob sie die hier ihren Unmut Bekundenden zu unterstützen gedenke, brach gegen Mittag die Sonne durchs Gewölk und tauchte das im Winde flatternde Fahnenmeer in einen feierlichen Glanz. Feuerwehrmänner, Polizisten und -innen, Krankenschwestern und Lehrer im solidarischen Schulterschluss zogen alsdann über Augusts Brücke in Richtung des Landtages. Sicher, des Volkes Vertreter waren zu dieser Zeit nicht mehr dort vertreten, schließlich war es früher Freitagnachmittag, doch krönte dieser Marsch in seiner Symbolik des Tages Unternehmung vollends.
18 ooo können sich nicht irren.
An farbigen Elementen zum Winken und anderen Streik-Devotionalien hatten die Vereine nicht gespart. So mischte sich hoffnungsvolles GEW-Blau, mit modisch besonders die weiblichen Demonstrantinnen ansprechendem Schwarz-Magenta des DBB. Doch auch das sachsentreue Weiß-Grün des SLV, der weiß-blaue Block, der die Vertretung der Steuerangestellten auszeichnete, und vielerlei andere Farben zeigten brüderliche Geschlossenheit. Und so zogen denn dann Frauen und Männer, aus allen Teilen des Landes angereist, vor das Gebäude, hinter dessen trutzigen Mauern sich die Büttel der Macht zurückgezogen hatten, vermeintlich sich in Sicherheit wähnend. Doch Bus für Bus traf ein, von den Mikrofonen auf der Bühne und den Lautsprechern in luftiger Höhe flammend angekündigt. Die Rufe und Reden, die Pfiffe und Trommeln müssen wohl an den Fundamenten des elbsächsischen Sandsteins gerüttelt haben, anders ist es nicht vorstellbar, denn die, die das Geld verwalten, waren nur ab und zu als Schlips tragende Schemen hinter dem Doppelglas des gewaltigen Baus zu erahnen.
Als ob sie die hier ihren Unmut Bekundenden zu unterstützen gedenke, brach gegen Mittag die Sonne durchs Gewölk und tauchte das im Winde flatternde Fahnenmeer in einen feierlichen Glanz. Feuerwehrmänner, Polizisten und -innen, Krankenschwestern und Lehrer im solidarischen Schulterschluss zogen alsdann über Augusts Brücke in Richtung des Landtages. Sicher, des Volkes Vertreter waren zu dieser Zeit nicht mehr dort vertreten, schließlich war es früher Freitagnachmittag, doch krönte dieser Marsch in seiner Symbolik des Tages Unternehmung vollends.
18 ooo können sich nicht irren.
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