Als ich gestern Abend meinen Weg vom Zug zur Ausgangstreppe des Leipziger Bahnhofs ging, stand da ein älterer Mann vorm Eingang zum "Saturn" und steuerte weltvergessen ein kleines Flugzeug, das leise schnurrend seine Kreise über den Köpfen der Hin-und Herlaufenden durch die Halle zog. Und ich dachte mir: Sowas kann man nur erleben, wenn man Bahnreisender ist.
Und weil die Tage länger und sonniger werden und man nur von den Sitzen eines schaukelnden Waggons des "Saxonia-Expresses", der zwar lautlos von einer E-Lok gezogen wird, aber durch das Schnaufen des asthmatischen Kondukteurs an die Pionierzeiten der Eisenbahn erinnert, so richtig begreift, was der mittlere Osten Deutschlands bedeutet, lade ich dich, geneigter Leser, zu einer Reise ein, der uns vom letzten großen Kopfbahnhof Europas in die weiten Steppen des wilden Ostens führt. Dorthin, wo das Ende des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes schnarrend angesagt wird.
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Und weil die Tage länger und sonniger werden und man nur von den Sitzen eines schaukelnden Waggons des "Saxonia-Expresses", der zwar lautlos von einer E-Lok gezogen wird, aber durch das Schnaufen des asthmatischen Kondukteurs an die Pionierzeiten der Eisenbahn erinnert, so richtig begreift, was der mittlere Osten Deutschlands bedeutet, lade ich dich, geneigter Leser, zu einer Reise ein, der uns vom letzten großen Kopfbahnhof Europas in die weiten Steppen des wilden Ostens führt. Dorthin, wo das Ende des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes schnarrend angesagt wird.
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