... ist Weihnachten auf einmal einfach vorbei. Die Backwarenverkäuferin unserer "Semmelbude" schüttelte heute voller Unverständnis den Kopf, als ein Kunde mit Akzent "Schönes Weihnachten" wünschte.
Nach dem Vomittagsmärchen gingen wir denn dann auch ins Kino zu "Avatar", um uns ein eigenes Bild des hochgelobten Cameron-Films zu machen und andererseits die Besinnlichkeit der letzten Tage mittels eines Blockbusters abzulegen. Was soll man sagen? Ich wartete auf die versprochenen Szenen, die bewegen und unter die Haut gehen. Und fand sie so richtig nicht. Stattdessen viel Bekanntes. Ein frustrierter Ex-Soldat flieht die "Zivilisation" und findet unter den "Wilden" das eigentliche Edle ("Der mit dem Wolf tanzt"). Sigourney Weaver opfert sich diesmal nicht für Menschenaffen auf ("Gorillas im Nebel"), wohl aber für blauhäutige Naturgeschöpfe. Deren Lebensraum Riesenbaum ("Das große Krabbeln") ist akut gefährdet, da der militärisch-industrielle Komlex auf das darunter liegende Erz scharf ist und mit allen Mitteln vorzugehen bereit ist (vgl. "ALIEN I" und meine Staatsbürgerkunde-Stunden). Im Verlaufe der Geschichte pendelt der Protagonist mittels bioelektronischem Datentransfer zwischen zwei Welten und Körpern hin und her ("Matrix") und entscheidet sich, nicht unwesentlich von seinen Gefühlen für die wilde Stammesprinzessin bestimmt ("Pocahontas"), für die bessere. Die Schlacht wird im Urwald des fremden Planeten erbittert geführt ("Rückkehr der Jedi-Ritter"). Dabei kämpfen die archaisch bewaffneten Unterdrückten den Kampf der Gerechten gegen einen technisch weit überlegenen Gegner ("Der letzte Samurai"). Die Liste könnte fortgesetzt werden.
Und doch, man muss den Film einfach gesehen haben. Und zwar in 3D. Dann versteht man, was der Feuilleton meint, wenn er sagt, dass Cameron wieder Maßstäbe gesetzt habe. Fantastisch.
Nur sollte man dabei tunlichst vermeiden, den Preis für die Kinokarte in D-Mark umzurechnen.
Nach dem Vomittagsmärchen gingen wir denn dann auch ins Kino zu "Avatar", um uns ein eigenes Bild des hochgelobten Cameron-Films zu machen und andererseits die Besinnlichkeit der letzten Tage mittels eines Blockbusters abzulegen. Was soll man sagen? Ich wartete auf die versprochenen Szenen, die bewegen und unter die Haut gehen. Und fand sie so richtig nicht. Stattdessen viel Bekanntes. Ein frustrierter Ex-Soldat flieht die "Zivilisation" und findet unter den "Wilden" das eigentliche Edle ("Der mit dem Wolf tanzt"). Sigourney Weaver opfert sich diesmal nicht für Menschenaffen auf ("Gorillas im Nebel"), wohl aber für blauhäutige Naturgeschöpfe. Deren Lebensraum Riesenbaum ("Das große Krabbeln") ist akut gefährdet, da der militärisch-industrielle Komlex auf das darunter liegende Erz scharf ist und mit allen Mitteln vorzugehen bereit ist (vgl. "ALIEN I" und meine Staatsbürgerkunde-Stunden). Im Verlaufe der Geschichte pendelt der Protagonist mittels bioelektronischem Datentransfer zwischen zwei Welten und Körpern hin und her ("Matrix") und entscheidet sich, nicht unwesentlich von seinen Gefühlen für die wilde Stammesprinzessin bestimmt ("Pocahontas"), für die bessere. Die Schlacht wird im Urwald des fremden Planeten erbittert geführt ("Rückkehr der Jedi-Ritter"). Dabei kämpfen die archaisch bewaffneten Unterdrückten den Kampf der Gerechten gegen einen technisch weit überlegenen Gegner ("Der letzte Samurai"). Die Liste könnte fortgesetzt werden.
Und doch, man muss den Film einfach gesehen haben. Und zwar in 3D. Dann versteht man, was der Feuilleton meint, wenn er sagt, dass Cameron wieder Maßstäbe gesetzt habe. Fantastisch.
Nur sollte man dabei tunlichst vermeiden, den Preis für die Kinokarte in D-Mark umzurechnen.
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