Samstag, 31. Juli 2010

Filmspiegel

Ich bin erklärter Pixarfilm-Gutfinder. Und nach "Toy Story 3" sind wir ganz im Sinne von Keimzeit "betrunken" aus dem Kintopp-Saal in den Großstadtnachmittag getorkelt. Kein Aufguss einer alten Geschichte, sondern wirklich großes Kino. Und wieder frage ich mich, ob jemand schon einmal aus theatertheoretischer Sicht untersucht hat, wie es genau gelingt, dass wir mit den animierten Leinwandhelden mitfühlen - ganz im gegenbrechtschen Sinne - ja uns mit ihnen identifizieren, egal ob sie nun Autos oder grüne Sumpfbewohner, Urzeittiere oder Endzeitroboter, Ameisen oder Spielzeug sind.
Dass es auch anders geht, zeigt die Werbung vorher.
Ein vom Ergreisen nur noch wenig entfernter Otto zappelt aus den 80ern re-animert in "Ott0´s Eleven" wieder über die Leinwand.
Die Schlümpfe kommen nun computergestützt und in 3 D daher. Gott sei dank erst im nächsten Sommer.
Und das bisher stumme Sandmännchen des DDR-Fernsehfunks erhält wahrscheinlich vom Synchronsprecher Lee Marvins eine Stimme. Wird´s die Kleinen erfeuen? Für ihre Eltern bricht mit Sicherheit die Welt ihrer Kindheit zusammen.

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