Wer möchte denn dauernd von Sonnenuntergängen, Zeltplatzabenteuern und Radtouren auf dem Deich lesen. Deshalb gibt es in diesem Jahr einen Einblick in d i e Erfolgsgeschichte des nördlichen Vorpommerns. Kurz nach dem Berliner Ring beginnt nämlich das Erdbeerland. Und das reicht bis an den Strand der Ostsee. Es ist das Reich von "Karl". Das apostrophierte "s" zeigt an, dass alles hier ihm gehört. Kein Mensch weiß genau, wie Karl aussieht. Doch arbeiten seine Untertanen emsig an allen Tagen der Woche unter Bauernscheunen-Dächern, hinter Erdbeer-Kiosk-Verkaufstheken, auf dem Feld und bestimmt auch noch im Schacht. Sie alle zeigen glückliche Gesichter und tragen die grün-rote Erdbeer-Schürzeneinheitstracht. Selbst in Berlin stehen die knubbelbeerigen Stände an den Straßenecken der In-Viertel. Bestimmt ist es so, dass der große Karl ab und zu in verdunkelter Limousine durch sein Imperium gleitet, aber nur nachts. Oder er schlendert inkognito als Urlauber verkleidet über seinen Erlebnishof und zutscht am Strohhalm einer gekühlten Erdbeerlimo.
KARL`S - eine Erfolgsstoy in Bildern
Heutzutage fährt man in den Ferien gar nicht mehr an die Ostsee, sondern springt höchstens mal kurz ins Meer, nachdem man KARL´S ERLEBNISHOF besucht hat.
Und es hört und hört nicht auf.Reklame spielt für Karl eine große Rolle: Man findet seine Spuren an Schiffen,
Wo es Karl´s gibt, da gibt es iiiiimmer frische Erdbeeren*.*Jedenfalls bis Ende Juli, dann beginnt bei Karl´s die Mais-Labyrinth-Zeit, die dann nahtlos in die Kürbisära einmündet, welche bis zu Weihnachten anhält
Und was sehen die Kreuz-Fahrer und - Fahrerinnen als erstes, wenn sie in Warnemünde von ihren schicken weißen Schiffen steigen? Auch auf dem, was nicht wie Karls aussieht, steht Karls drauf.












1 Kommentar:
Karls Erdbeeren sind superlecker, aber meine alte Kaffeekanne bringe ich trotzdem nach Oschatz:
http://www.bild.de/BILD/regional/leipzig/dpa/2009/08/24/oschatz-und-roevershagen-wetteifern-um-kannenrekord.html
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