Mittwoch, 8. September 2010

Beitrag der Initiative zur Verhinderung sexistischen Sprachgebrauchs

In einer Publikation für den Schulgebrauch stieß ich heute auf folgendes Sonderzeichen:

Dieses war den Berufsbezeichnungen im Text wie z.B. "Lehrer" nachgestellt und die Legende am unteren Seitenrand informierte darüber, dass damit sowohl die männliche als auch die weibliche Form gemeint und das Substantiv so im Sinne von z.B. LehrerInnen zu verstehen sei. Leider verfügt meine Tastatur noch nicht über dieses fortschrittliche Symbol, sodass ich hier nur eine Faustskizze liefern kann. Ich finde, diese Schreibweise sollte sich überall durchsetzen. Assoziiert man bei der Betrachtung nicht Harmonie und Geschlechterfreundschaft? Mann und Frau gehen Arm in Arm durch die Bedeutungsgefilde des deutschen Wortschatzes. Die Erinnerung an Toilettenpiktogramme ist doch dabei wirklich sekundär.
Ein Problem sehe ich dann aber doch: Nicht alle männlichen Pädagogen sind Turnlehrer und haben so breite Schultern. Und es soll durchaus auch Lehrerinnen (und Ärztinnen und Verkäuferinnen und Friseurinnen und Krankenschwester-Schülerinnen) geben, die ab und zu Hosen tragen.

1 Kommentar:

Bastian Sick hat gesagt…

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,716239,00.html