Im Hinterhof gegenüber befindet sich ein kleines Refugium mitten in der Großstadt. Während bei uns der Zugang zum Hauseingang durch allerlei Roller-, Bobbycar-, Spielbagger- und KleinfahrradTretautoKram immer schwerer zu erreichen ist (Und das wird in Zukunft auch nicht besser!), plätschert dort ein marmorner Brunnen Tag und Nacht. Eine, nebenbei bemerkt, harntreibende Angelegenheit, wenn man in lauen Sommernächten bei offenem Fenster schläft. Drei Bänklein umstehen das Brünnlein. Fein geharkter Kies und manigfaltige Pflanzenzier runden das Bild ab, mit dem sich ein wohl italophiler Landschaftsgestalter sehr bewusst vom Funktionalismus seiner Kollegen von nebenan abheben wollte. Dort gibt es Wiese, Spielplatz und dachbegrünte Garage.
Leider wird dieses mediterrane Kleinod sehr selten "belebt". Mal balgen sich die Katzen des Viertels dort. Und es gab auch schon ein Grillfest, seit wir hier wohnen. Meist bleiben die Bänke unbenutzt und nur das Wasser des Brünnleins - giftgrün "umgekippt" - bietet etwas zum Gucken. Heute war es anders. Erst jätete und harkte ein Gartenbau-Angestellter in der prallen Sonne die Stauden. Eine kurze Diskussion mit der Liebsten, ob man eine Kopfbedeckung zwingend vorschreiben müsste, wurde durch das Auftauchen zwei seiner Kollegen beendet. Die breiteten sich nämlich genüsslich auf den hölzernen Sitzgelegenheiten aus und beobachteten ihren Kumpel bei der Arbeit. Der hielt das höchstens drei Minuten aus, dann nahm er auf der dritten Bank Platz. Alle drei schauten nun den Pflanzen beim Wachsen zu. Eine langwierige und schweißtreibende Tätigkeit bei der Hitze. Doch ist ein Geheimnis jetzt entschlüsselt!
Leider wird dieses mediterrane Kleinod sehr selten "belebt". Mal balgen sich die Katzen des Viertels dort. Und es gab auch schon ein Grillfest, seit wir hier wohnen. Meist bleiben die Bänke unbenutzt und nur das Wasser des Brünnleins - giftgrün "umgekippt" - bietet etwas zum Gucken. Heute war es anders. Erst jätete und harkte ein Gartenbau-Angestellter in der prallen Sonne die Stauden. Eine kurze Diskussion mit der Liebsten, ob man eine Kopfbedeckung zwingend vorschreiben müsste, wurde durch das Auftauchen zwei seiner Kollegen beendet. Die breiteten sich nämlich genüsslich auf den hölzernen Sitzgelegenheiten aus und beobachteten ihren Kumpel bei der Arbeit. Der hielt das höchstens drei Minuten aus, dann nahm er auf der dritten Bank Platz. Alle drei schauten nun den Pflanzen beim Wachsen zu. Eine langwierige und schweißtreibende Tätigkeit bei der Hitze. Doch ist ein Geheimnis jetzt entschlüsselt!
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