Samstag, 20. August 2011

Rückblick und Rückkehr

Als ich gestern abend das Haus verließ, blickte mich ein Fuchs an. Ich hielt ihn zuerst für eine Katze, doch es war ein Fuchs. Schmal, klein. Nicht räudig und ohne Schaum vorm Maul. Er lief nicht einmal weg, als ich mein Telefon auf Kamerafunktion umzustellen versuchte. Wahrscheinlich wusste er, dass es für ein brauchbares Bild viel zu dunkel war. Auch Stadtfüchse sind schlau.
Als ich mit dem Auto dann nach Hause fuhr, stand an der Zapfsäule der Tankstelle um die Ecke ein Pferdefuhrwerk. Gut, es war eher ein Kremser. Aber Pferd ist Pferd. Auch im blauen Licht von ARAL. Ich konnte es nicht fotografieren, ohne einen Unfall zu provozieren. Ob der Wagenlenker etwa Bio-Diesel einstutzte (Kalauern!) oder im günstigen Fall nur Luft aufpumpte, blieb unklar. Deshalb widme ich dem Tier eine Zeile aus meinem Lieblingsgedicht "Das Huhn"von Christian Morgenstern: "Hoffen wir es, sagen wir es laut,/ dass ihm unsre Sympathie gehört/ selbst an dieser Stätte, wo es stört."
Worauf ich letztlich hinaus will: Es wird Zeit, wieder etwas zu posten. Heute erst einmal ein Rückblick auf unsere Urlaubswoche in Brandenburg.

Neben Schlössern und Seen und Wäldern und andere Natur gibt es eine Menge "vergessene Plätze" dort oben.

Potsdam, Hochschulgebäude

Beelitz, Heilstätten
Berlin, Olympisches Dorf


2 Kommentare:

steffi hat gesagt…

Freut mich, dass du "zurückgekehrt" bist und wieder einen Nerv fürs Bloggen hast :-)

OE. hat gesagt…

...schließe mich meiner "Vorrednerin" an! Aber wie komme ich zu den "Mehr Fotos"?