Dienstag, 13. September 2011

Das "Schandlätzchen" oder Speikinder sind Gedeihkinder

Kneechee hat oft Hunger. Und dann trinkt er, bis er randvoll daliegt. Und manchmal noch etwas mehr. Von wem er diesen Drang hat, so viel zu essen, bis nichts mehr geht, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die Folge besteht darin, dass wir seine Sachen bis zu viermal am Tag wechseln. Dabei ist das, was dort oben im günstigsten Fall raussickert, meist schwallt es, von solcher Konsitenz, dass es in Sekundenbruchteilen mühelos drei Lagen Kleidung wässrig durchdringt. Den Herstellern von Super-Atmungs-Gorex-Antitranspirations- und Windblocker-Geweben für den extremen Outdoorbereich eröffnet sich also ein Markspektrum, von dem sie noch nicht einmal etwas ahnen. Vorläufig behelfen wir uns damit, die "gute" Ausfahrtrikotage nicht gleich am Morgen anzuziehen, sondern mit dem zu beginnen, was im Schrank in zweiter oder dritter Reihe liegt. Das hat der Kleine ziemlich schnell durchschaut und er kann warten...
Der Vorschlag von Michael Sowa erscheint mir dann doch etwas zu schwarzpädagogisch. 


Doch irgendetwas in dieser Richtung wäre die Lösung. Gestern habe ich mit Kneechee dann ein ernstes Vater-Wort geredet. Und ihm über seinen coolsten Anzug ein ganz süßes Nashörnchen- und Elefanten-Lätzchen gezogen. Das hält auf die Dauer kein Junge lange aus.

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