Der Morgen drueckt den Nebel ins Tal. Keine Sonne. dabei hatte ich mich extra ans Fenster gelegt, um diese als erster zu sehen. Im DEANYOUN RESORT erwachten wir mehr oder weniger erholt. Heute gehts ans Meer. Von diesem wissen wir jetzt, dass es nicht das Gelbe sondern das Oestliche ist. Unterwegs rasten wir in einem Kloster. Nicht wie die Einheimischen, die hier Entspannung suchen, sondern wie Touristen. Der Big Boss mahnt mit Blicken und dann mit Worten. Er ist der Reiseleiter. Die Kueste erreichen wir erst am spaeten Nachmittag, sodass Baden nicht mehr moeglich ist. Auch erscheinen die an den Strand gespuehlten Quallen gigantisch zu sein. Ueberall haengen getrocknete Tintenfische. Am Strand, an den Strassen, vor und zwischen den Haeusern. Wie Waesche baumeln die Octopusse in der Sonne. Der geruch ist dementsprechend. Das Oertchen, welches wir besuchen liegt an Meer und traegt keine Spur von falscher Romantik. Fischer, Boote, Utensillien, Abfall, alles tuermt sich. Und uns Europaer schuettelt man gleich mal die Hand.
Unser Abendbrot bestand heute nicht aus Fisch. Diesen kann man sich zwar vor dem Restaurants ansehen und zwar lebend, doch viel mehr veraendert sich bis zum Verzehr auch nicht. Alles wird sushimaessig roh angeboten und das passt mir nicht und Frank noch weniger. Also speisen wir im Hotel gebratenes Pork. Wahrscheinlich die letzten vier Portionen der Saison, denn wir sind auch fast die einzigen Gaeste. Es wird gesungen fuer uns. Wir sitzen in weichen Sesseln, von denen die Koreaner glauben, dass sie europaeisch und edel wirken.
2 Kommentare:
Wie die koreanischen Arbeitsschutzbestimmungen sind, weiss ich nicht. Dagegen weiss ich seit dieser Nacht, dass eine Hotelrenovierung auch rund um die Uhr erfolgen kann...
Ach, der Frank soll das rohe Zeug ruhig essen, er hat doch schließlich in die Hepatitis-Impfung investiert! Ich wünsche Euch guten Appetit. Und sagt dem Tori, er kann ruhig mal seine Tastatur auf "deutsch" umstellen, das machen wir hier auch - Ihr seid doch polyglott, Männer. Ich für meinen Teil esse gleich eine österreichische Wurst zum Mittag. We feed the world!
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