Weihnachten erscheint ewig lange her. Obzwar ich weiß, dass diese Zeit erst am 6. Januar endet. Unsere Unter-uns-Bewohner klärten mich auf, letzte Woche, als ich Brötchen holte. Sie seien "drüben" christlich erzogen worden. Bei uns hätten ja andere Götter das Sagen gehabt. Die haben wir gestürzt! Etwas Besseres fällt mir dazu nicht ein.
Die Räucherhäuserl, Holzengel und Plastikelche liegen mittlerweile in Papier verpackt schon wieder in ihren Kisten. Zwar rufe ich nicht wie Heinz Becker (übrigens auch ein Wessi!) schon am Heiligabend aus, dass Weihnachten nun vorbei sei, doch gibt es nichts Traurigeres als Schaufenster mit Weihnachtsauslagen am 27. Dezember.
Unser Baum sollte noch bleiben. So war es abgemacht. Nach vierzehn Tagen hatten wir eine persönliche Beziehung zu ihm aufgebaut. Doch als er so allein im entschmückten Wohnzimmer stand und sich vor Einsamkeit braun nadelte, entschlossen wir uns für "Knut" schon am Donnerstag.
Die Tage verrinnen. Ein letzter bleibt übrig dieses Jahr. Maria macht unser "ihr" Haus sauber. Alle Stockwerke feucht gewischt. Ich lade derweil die Festtagsbilder auf den Computer.
Denkt dran, Silvester ist das meist überschätzte Fest des Jahres. Doch trotzdem oder deshalb, wo ihr dann auch seid, auf Parties, in der Familie, bei euren Liebsten und Freunden, in euren Wohnungen oder Häusern, auf der Straße in Dresden, Leipzig oder im Flugzeug: Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch. Und nur das Beste. Nächstes Jahr wird wichtig...
1 Kommentar:
Tja, Kai, nun sind wir drin. Im neuen Jahr 2008. Dir und Maria dafür alles Gute!!!
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