Mit "aben" Auspuff tuckere ich nach Salbitz, stelle den Opel in der frühmorgendlichen Landluft auf den Hof meines Autobauers und werde pünktlichst abgeholt. Manchmal glaube ich es kaum, wie sich die logistischen Hürden, die sich noch am Vortag auftürmen, überspringen lassen. Dann fährt uns ein netter Erzgebirgler in Richtung Osten. Thomas oder Andreas ist ein ruhiger Wagenlenker, mit einem kaum zu übertreffenden Instinkt, die ungünstigsten Raststätten anzusteuern, die sich zwischen Dresden und Katowice bieten. Wir sehen es ihm nach. Erste Erfahrungen mit Polen: Auch hier muss man für Klogehen bezahlen! Für einige Schüler die Frechheit in Reinform. Oder: Impertinenz vs. Inkontinez.
Nachmittag – Krakau liegt in der Sonne. Unser Hotel entpuppt sich als Studentenwohnheim mit Vermietungs-Etage. Fünfziger-Jahre-Architektur. Die Flure lang und gekachelt zwischen beölsockelten Wänden. Später werden wir von unserer Stadt-Führerin und ehemaligen Studentin erfahren, dass Herrenbesuche vor 25 Jahren strengstens untersagt gewesen waren. Die Zimmer zeigen sich sauber und funktional.
Den Tag lassen wir auf dem Rynek ausklingen. Der Marktplatz ist voller Menschen, Cafés und Nachmittagssonne. Später bauen Feuergaukler ihre Gerätschaften auf. Jonglieren, Tanzen. „Was sollen wir denn hier machen?“ Diese Frage wird sehr oft gestellt werden. Noch lächle ich. „Es haben ja nicht mal alle Geschäfte auf!“
Nachmittag – Krakau liegt in der Sonne. Unser Hotel entpuppt sich als Studentenwohnheim mit Vermietungs-Etage. Fünfziger-Jahre-Architektur. Die Flure lang und gekachelt zwischen beölsockelten Wänden. Später werden wir von unserer Stadt-Führerin und ehemaligen Studentin erfahren, dass Herrenbesuche vor 25 Jahren strengstens untersagt gewesen waren. Die Zimmer zeigen sich sauber und funktional.
Den Tag lassen wir auf dem Rynek ausklingen. Der Marktplatz ist voller Menschen, Cafés und Nachmittagssonne. Später bauen Feuergaukler ihre Gerätschaften auf. Jonglieren, Tanzen. „Was sollen wir denn hier machen?“ Diese Frage wird sehr oft gestellt werden. Noch lächle ich. „Es haben ja nicht mal alle Geschäfte auf!“
Erkenntnis des Tages:
Das stimmt. Es ist Sonntag und zwar 21.00 Uhr.
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