Freitag, 4. April 2008

"Zeit für Rebellen..."


Nein, es ist ein anderes Publikum. Gemischter, älter, weniger studentisch. Es ist auch nicht die Dresdener Uni oder die Leipziger Moritzbastei, sondern das Freizeitzentrum WelWel. Besser, die mit Stühlen und Bühne präparierte Turnhalle dort. Olaf Schubert kommt trotzdem. Und er macht seine Witze über das Objekt, die überdachte Freiluftarena, wo es irgendwie nach Turnbeutel riecht. Was Elvis sein weißer Las-Vegas-Anzug gewesen ist dem Schubert Olaf sein karierter Westover. Der ist mittlerweile schon wieder so modisch, dass ich um dessen beabsichtigte schräge Wirkung ein bisschen fürchte. Und auch um die seines Trägers. Aber Olaf erreicht Döbeln gemäß seines Programms: Ich bin bei euch.
Betroffenheitslyriker, Weltverbesserer, intellektueller Stachel im Fleisch der Bourgeoisie. Ich mag ihn und lache ein bisschen für mich, während es hinter mir schallt vor Schenkelklopfen.
Vor der letzten und einzigen Zugabe - Schubert habe ein künstlerisches Niveau erreicht, dass weitere Zugaben unmöglich mache - dankt er den Veranstaltern und Betreibern, vor allem den Geschwistern Wel. Dann rockt es los: "... Zeit für Re-be-lli-on!!"

Und ich danke euch, Steffi, Susi, Andy.

1 Kommentar:

steffi hat gesagt…

Na, aber gern geschehen...bzw.:
Wir danken dir!