Donnerstag, 21. Mai 2009

Männertag

Nachdem wir gestern Abend in Dresden einen Männertag im Kleinstkreis zuerst im "Rosengarten", dann im "Raskalnikov", später in der Milchbar der Neustädter Kunsthöfe und in einem Taxi ausklingend, das uns von der nächtlich-gewittrigen Landstraße in Weißig auflas, verbracht hatten, beobachtete ich heute das himmelfahrtsche Geschehen eher als Außenstehender.
Es gab:
  • Meuten von Halbwüchsigen, die Bierkisten transportierend, nach der nächsten Straßenbahn rannten (Dresden)
  • Familien mit Hund und Kind oder ohne Hund und mit ukrainischer Au-Pair (Dresden)
  • männerfreie Damenrunden auf dem Fahrrad (Dresden)
  • prekäre Kreise (gemischt) um den Biertisch am Spät- (und immer) Verkauf vor unserem Haus
  • Polizeistreifen im Auto, denen die Freude ins Gesicht geschrieben stand: Frühschicht, Gott sei Dank!" (Dresden)
  • Herren-Riegen im weißen Hemd und schwarzer Weste (Dresden)
  • männliches Landvolk, Bollerwagen ziehende und von der Autobahn winkend (Höhe Nossen)
Fazit: Was für ein "demokratisches" Fest?

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