Eigentlich wollte ich an dieser Stelle von der Leipziger Dschungel-Nacht berichten. Bilder mit langer Belichtungszeit sollten die glühenden Augen der spätaktiven Hyäne zeigen und die Silhouetten gegen den Mond stehender Dickhäuter. Nichts ist´s. Auch der Jahreskartenbesitzer soll die acht Euro zahlen! Und da mir am Mittwoch ein wohl nicht so kundiger Zoo-Angestellter die Fehlauskunft gab, dass es mit dem 12-Monatsticket natürlich möglich sei, nach 19 Uhr den Tierpark zu betreten, war ich etwas angesäuert und verließ das Portal, laut auf das Managment schimpfend. (Schade, dass es im Personalsektor dort keine Veränderung gegeben hat. Das sei ins ferne Korea gesagt!) Zum Glück beschwichtigten uns unzählige Heißluftballone am Himmel über der Messestadt. Und neben runden und flaschenförmigen und würstchenbüchsenformatigen gab es auch einen Ottifanten-Ballon. Wie tröstlich.
Zu ergänzen wäre an dieser Stelle, dass eine der nächsten Aktionen das Rafting im Wildwasserkanal am Markleeberger See sein sollte. Liebe Freunde sind uns dazu herzlich willkommen. Zwei Stunden Spaß hat man dort. Schade nur, dass es so lustige Manöver wie Boot-nach-hinten-kippen-lassen oder Mann-über-Bord-und-wieder-reinziehen anscheinend aber nur beim POWER-Rafting gibt. Das ist mit 5 Euro zusätzlich aber sein Geld wert. Zumindest für die Zuschauer.
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