Angesichts des bevorstehenden Wochenendes stehen die Parteien im Freistaat im "Wahl-Endkampf". Auch in der mittelsächsischen Provinz. Ist man mit dem Auto zur Arbeit unterwegs, so mutet manche idyllische Gemeinde an wie Nürnberg zur Zeit der Reichsparteitage. Die äußerste Rechte plakatiert, was die Laternenpfähle tragen. Einer noch zu bestätigenden Vermutung zufolge, kann man den wahren Einfluss der "Nationaldemokraten" daran messen, wie hoch die Werbeträger an Peitschenlampen und Verkehrshinweisen angebracht sind. Dabei verhält sich der politische Einfluss wahrscheinlich umgekehrt proportional zur Meterzahl.
Hier in den Orten hängen die Pappen sehr tief.
Darüber hinaus besitzt die NPD augenscheinlich die absolute Luftherrschaft. So drehte am Donnerstag eine Sportmaschine mit angehängtem rot-weißem Werbebanner brummend ihre Runden über der kleinen Stadt am Collm. Und nirgends eine "Mustang" oder "Speedfire" in Sicht.
Dabei muss man das Verhalten dieses deutschen Fliegerasses aus dem ortsansässigen Aero-Club nur als inkonsequent bezeichnen. Denn wie schmettert es so schön im Lied von früher: "Uns´re Fahne flattert uns voran..."
Angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Propellermaschine handelte, hätte das im Lied beschriebene Prinzip eine für den Beobachter amüsante Wirkung für das Flugzeug und seinen Führer.
Die Bodenoffensive dagegen wird von den Freien Demokraten bestimmt. Mit einem gigantischen Aufwand an Material (Hoppseburg, groß; Luftballone, frei) beherrschen sie das Stadtzentrum. Die Linke hält mit partisanentaktik hinter dem Markt entgegen. Mit roten Taschen und Flyer bewaffnet, arbeiten sich die Einzel-Wahlkämpfer von Hausbriefkasten zu Hausbriefkasten.
Hier in den Orten hängen die Pappen sehr tief.
Darüber hinaus besitzt die NPD augenscheinlich die absolute Luftherrschaft. So drehte am Donnerstag eine Sportmaschine mit angehängtem rot-weißem Werbebanner brummend ihre Runden über der kleinen Stadt am Collm. Und nirgends eine "Mustang" oder "Speedfire" in Sicht.
Dabei muss man das Verhalten dieses deutschen Fliegerasses aus dem ortsansässigen Aero-Club nur als inkonsequent bezeichnen. Denn wie schmettert es so schön im Lied von früher: "Uns´re Fahne flattert uns voran..."
Angesichts der Tatsache, dass es sich um eine Propellermaschine handelte, hätte das im Lied beschriebene Prinzip eine für den Beobachter amüsante Wirkung für das Flugzeug und seinen Führer.
Die Bodenoffensive dagegen wird von den Freien Demokraten bestimmt. Mit einem gigantischen Aufwand an Material (Hoppseburg, groß; Luftballone, frei) beherrschen sie das Stadtzentrum. Die Linke hält mit partisanentaktik hinter dem Markt entgegen. Mit roten Taschen und Flyer bewaffnet, arbeiten sich die Einzel-Wahlkämpfer von Hausbriefkasten zu Hausbriefkasten.
3 Kommentare:
Es ist mir seit Tagen ein Dorn im Auge – das Nazi-Plakat bei uns im Fliegerhorst!
Und das Einzige, was schön in Reichweite hängt und sogar für mich erreichbar wäre...
Nachdem ich geguckt hatte, was ich noch so für Spraydosen im Keller habe, meinte Uwe, ich solle mir das gut überlegen, es wäre eine Straftat...
Schade, so gern hätte ich das getan, was auf den Plakaten steht: "Wehrt euch!"
Bloß gut, dass ich den „braunen“ Flieger nicht gesehen habe, der auch über Freiberg seine Geierrunde kreiste, wie mir aus Insiderkreisen berichtet wurde.
Da hätte ich gleich Hitzewellen bekommen und davon habe ich schon genug !
So, und jetzt gehe ich wählen.
Da kommen für mich nur die Farben der Hoffnung und der Liebe in Frage :-)
P.S. Damit keine Unklarheiten entstehen...
Mit "Farbe der Liebe" habe ich das Gegenteil von "Rechts" gemeint!
Aber wer könnte auf die Idee kommen, die Farbe der Rechten könnte die Farbe der Liebe sein? - Braun?! Farbe der hohlen Nüsse und Fäkalien?
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