Sonntag, 7. März 2010

Was neben den neuerlichen Vorwürfen an kirchliche Einrichtungen fast in Vergessenheit gerät

Wer erinnert sich eigentlich noch an den großen weißen Bären, der von seiner schmelzenden Scholle rutscht und in die weite See Richtung Ungewissheit hinausschwimmt? Ja, trotz Wintereinbruch und weil keiner mehr über das Klima redet, ist das Problem noch lange nicht geklärt! Und der Pinguin ist auch schon nicht mehr der Eisbär der neuen Dekade. In den urbanen Biotopen symbolisiert der Nutria die globale Erwärmung.


1 Kommentar:

marie hat gesagt…

Gespräch am Set:

M: "Iiiihhhh, das ist eine ganze Horde!"
K: "Das ist eine in der Leipziger Lokalpresse wohlwollend erwähnte Nutriakolonie."
M: "Das sind große RATTEN! Daran ändert das Bisam-Bindestrich nichts!"
K: "Guck mal, jetzt kommt gleich der Fette und bricht ein!"
M: "Wie kann denn ein Mensch mit Verstand hier ins Erdgeschoß ziehen."
M schreckt zurück, als ein angeleinter kleiner Hund über die Brücke an ihr vorbeiläuft. Sie hält ihn für einen Nager.
K: "Es ist irgendwas zwischen putzig und widerlich."
M: "Laß mich zählen, es sind eins, zwei... ZEHN!"
K: "Laß uns im Sommer hier mal paddeln."
M: "Dann springt uns eine Ratte ins Boot!" Es entbrennt eine Diskussion, das Elster-Flut-Becken sei gegen den Karl-Heine-Kanal irgendwie langweilig, man müsse doch was gucken können. Und seien es die kleinen gelben Zähne eines Nutrias, der uns mit seinem bezaubernden Lächeln bezirzt.