Während in Berlin das private DDR-Museum Gäste aus aller Welt über Trabbi und POS-Schulmappe nacherleben lässt, wie es früher in Ostdeutschland gewesen ist und auch Leipzig mit dem Zeitgeschichtlichen Forum eine Stätte pflegt, wo man eine DDR-Gartenlaube nachempfunden hat, schlummert jenseits der touristischen Wege ein Kleinod für den Erlebnishistoriker. Das Musikhaus Tappert bröckelt seit über 20 Jahren vor sich hin. Die Schaufenster-Auslagen befinden sich nahezu im Originalzustand vom Herbst 1989. Die ETERNA-Schallplatten, die Kunstblumen, die Notensammlungen, alles unverändert. Ich hoffe, dass Herr Tappert seine Ladentheke mittlerweile verlassen hat.


Weitere Bilder und noch von woanders.
1 Kommentar:
Den gleichen "Wo ist Herr Tappert"-Gedanken hatte ich, als ich vor 5 Jahren in dieser Gegend wohnte...Wahnsinn...es ist immer noch so!
Liebe Grüße
Anne
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