
Ich mag Charlotte Roche. Ob ihr Angebot, mit dem Bundespräsidenten zu schlafen, wenn er sich der AKW-Laufzeitverlängerung verweigert, der richtige Weg ist, erscheint mir trotzdem zweifelhaft. Dabei frage ich mich vor allem, ob Sex mit Frau Roche wirklich der Knaller ist, dem man(n) selbst im höchsten Amt des Staates nicht widerstehen kann? Und was passiert eigentlich, wenn sich dieses Vorgehen als Prinzip der politischen Meinungsbildung in unserem Parlament durchsetzt. Das will ich mir lieber gar nicht erst vorstellen. Ganz zu schweigen, was die Welt von Herrn Wulf denken wird, wenn er bloß nicht unterschreibt, weil er auch lieber atomstromfrei fernsehen will?
Auf alle Fälle schlagen die Atomstrom-Lobbyisten ganz unkonventionell zurück. Mit der letzten Ausgabe eines bekannten Magazins für politische Kultur flatterten uns vorgestern bunte City-Cards ins Haus. Zum besseren Verständnis: Diese Karten mit mehr oder weniger flotten Sprüchen stehen für Kulturevents, Kaufhausketten oder Kücheneinrichtungen und liegen sonst in Kino-Foyers und vor Caféhaus-Toiletten zum kostenfreien Mitnehmen aus. Und ich gebe es zu, dass sich bei mir ein manischer Zwang entwickelt hat, diese in überschaubaren Stapeln mit nach Hause zu nehmen. Die nächsten 25 Jahre könnte ich mittlerweile grußkartentechnisch locker abdecken.
"MISCHEN: POSSIBLE", "Wollt ihr Verlängerung?", "Für dich mach´ich die Nacht zum Tag." locken die kernigen Aussagen, für die das Deutsche Atomforum e.V. unterzeichnet.
Die Lieblingskarte meiner Sammlung wirbt übrigens für GAULOISES. Das macht aber nichts. Denn obwohl ich das Rauchen strikt ablehne, hege ich eine gewisse Affinität zu schwarzen Rollkragenpullis in französischen Lokalen. Was hier aber vor mir liegt, glänzt nur geschmacklos.
Auf alle Fälle schlagen die Atomstrom-Lobbyisten ganz unkonventionell zurück. Mit der letzten Ausgabe eines bekannten Magazins für politische Kultur flatterten uns vorgestern bunte City-Cards ins Haus. Zum besseren Verständnis: Diese Karten mit mehr oder weniger flotten Sprüchen stehen für Kulturevents, Kaufhausketten oder Kücheneinrichtungen und liegen sonst in Kino-Foyers und vor Caféhaus-Toiletten zum kostenfreien Mitnehmen aus. Und ich gebe es zu, dass sich bei mir ein manischer Zwang entwickelt hat, diese in überschaubaren Stapeln mit nach Hause zu nehmen. Die nächsten 25 Jahre könnte ich mittlerweile grußkartentechnisch locker abdecken.
"MISCHEN: POSSIBLE", "Wollt ihr Verlängerung?", "Für dich mach´ich die Nacht zum Tag." locken die kernigen Aussagen, für die das Deutsche Atomforum e.V. unterzeichnet.
Die Lieblingskarte meiner Sammlung wirbt übrigens für GAULOISES. Das macht aber nichts. Denn obwohl ich das Rauchen strikt ablehne, hege ich eine gewisse Affinität zu schwarzen Rollkragenpullis in französischen Lokalen. Was hier aber vor mir liegt, glänzt nur geschmacklos.
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