Wikipedia lehrt mich gerade, dass es ein verbreiteter Irrtum sei, dass die Eskimos viele Wörter für "Schnee" haben. Die Sprache sei polysynthetisch. Das heißt, die Bewohner der Arktis ziehen die Bezeichnung für bestimmte frostige Erscheinungen verbal einfach nur in einem Wort zusammen. So ähnlich, wie es in der deutschen Sprache auch geht. "Schnee, der auf ein rotes T-Shirt fällt" heißt dann rückübersetzt nur noch Rotnikkischnee. Wir urbanen Menschen müssen uns also nicht schämen und uns den Verlust unseres Verhältnisses zur Natur vorwerfen. Die dringt ja in den letzten Tagen bis vor unsere Haustüren. Und beim Beseitigen derselben, kann man sehen, dass unsere Sprache auch sehr variabel ist:
Schnee wird geräumt, geschoben, gefräst, gebaggert, geschaufelt, gekehrt, gekratzt, weggesalzen oder ... einfach liegen gelassen.
So "oaheimelnd" kann der Weg zur Arbeit sein.
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