Montag, 4. August 2008

Ferientage wie diese, ...

... sind solche, an denen man eigentlich nichts Bestimmtes vorhat. Nur das, was zu machen man schon seit drei Wochen beabsichtigte. Zum Beispiel die Schultasche ausräumen. Nach einer dreiviertel Stunde ist alles geordnet und sauber. Statt vier angefangene Tempo-Tüten nur noch eine. Kleinstkreidestückchen, alte Büroklammern, Kollegen-Erinnerungs-Zettel vom letzten September - alles fliegt weg. Die Brotbüchse ist leer. Der Erfolg manifestiert sich in einem großen Plastiksack voller weggeworfener Papiere, der sowohl den Zeitaufwand rechtfertigt als auch dieses gute Gefühl vermittelt: Ich habe schon etwas gemacht!
Neun Uhr Friseurtermin. Zehn Uhr Gespräch mit meinem Freund Frank: Onkel To schickt uns eine Mail in Englisch. Die Liebste, die so schön wie niemand sonst anglisiert, ist nicht da. Ich habe ein bisschen Angst um den in der Ferne. Dann übersetzen wir gemeinsam. Entwarnung: Everything ist good in South Korea!
Spät-Frühstück mit Zeitungslektüre. Spart das Mittagessen, aber nicht den Ärger. Die "DAZ" vom Montag schafft es wie die "OAZ" vom Samstag zwei Artikel derselben Ausgabe mit einem ähnlichen bzw. gleichen Wortlaut zu beginnen: "Seinen Urlaubstrip hatte sich Verdi-Boss Frank Birske sicher anders vorgestellt...". Besserung ist aber in Sicht. Denn in der Donnerstagsausgabe war der gleiche Artikel zum Karikaturisten Erich Ohser zu finden, den man am Mittwoch in derselben Zeitung schon einmal lesen konnte. So prägen sich Dinge nachhaltig ein.
Drogerie-Besuch.
Bibliothek.
Finanzberatung in der Sparkasse: "Was halten Sie von vermögenswirksamen Leistungen?" "Was ist denn das?"
Ein bisschen Blog. Jenny ist in Indien.
Ein bisschen Radio hören.
Ein bisschen lesen.
Morgen fahre ich Rad.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Andreas

Und abends ganz viel Telefonat mit Andreas.